mit kleieförmiger Schuppung einhergehende Hauterkrankung, deren Ursache unbekannt ist. Als Auslöser werden Virusinfekte diskutiert. Die Röschenflechte tritt meist bei jungen Erwachsenen auf.
Befund: Am Körperstamm tritt ein einzelner, ovaler, bis 5 cm großer, geröteter Herd mit nach innen gerichteter Schuppenkrause auf, der als Primärmedaillon bezeichnet wird. Nach 1–2 Wochen entstehen am Stamm ausgesät pfenniggroße gerötete Herde mit kleieförmiger Schuppung, die in den Hautspaltlinien angeordnet sind. Selten besteht Juckreiz.
Behandlung: Die Röschenflechte heilt in der Regel ohne Therapie nach 1–3 Monaten folgenlos ab. Evtl. kann ein Kortikoid äußerlich oder innerlich angewendet werden.
Brockhaus Gesundheit; 30.11.2010, aktualisiert am 09.12.2010
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